Statt der vier geplanten, wurden aufgrund des Hochwassers nur zwei Kriegsbrücken über die Weser geschlagen)
Leine bei Föhrste und Wispenstein durch Blau
Weser bei Bodenwerder durch Rot
Weser bei Forst
Weser bei Polle
Weser bei Ohr
Weser bei Grohnde
Weser bei Hajen
Luftlandungen:
Greene
Aerzen, Reber, Reinerbeck (120 Fallschirmjäger)
Übungsablauf:
Vom 12.10. bis zum 16.10.1981 konzentrierte sich das Geschehen auf den Raum zwischen Coppenbrügge, Elze, Sibesse, Bad Gandersheim, Osterode, Northeim und Einbeck
Am 13.10.1981 war vor allem das Gebiet um Greene betroffen (Bereich B64 und B3). Dort kämpften ca. 600 Soldaten um die Leinebrücke
Besonderheiten:
Bei Freden/Landwehr (LK Hildesheim) wurde ein 800m langer Panzergraben errichtet. Der Schaden wurde auf mehrere hundert tausend DM geschätzt.
Ein britischer Soldat kam bei Marke (Kreis Osterode) zu Tode, nachdem er von einem Ast aus seiner Luke gezogen wurde, zu Boden stürzte und vom nachfolgenden Fahrzeug überrollt wurde
Es kamen 200 Kampfpanzer, 40 Hubschrauber und 60 Jets zum Einsatz
Es nahmen 4.000 Reservisten aus UK teil
Bei Dehmkerbrock wurde ein Kommandant von seinem Ferret erdrückt, nachdem das Fahrzeug gegen einen Holzstoß geprallt war und sich danach überschlagen hatte. Die restliche Besatzung wurde ebenfalls schwer verletzt
Ein weiterer Soldat wurde von einer Panzerschnellbrücke erschlagen
Teilweise wurde die Übung wegen des Regenwetters zur Schlammschlacht
Der Übungsname bezieht sich auf ein schottisches Zweihandschwert namens “Claymore”
Red Claymore 81 war die größte englische Übung in diesem Jahr
Bundespräsident Carstens besuchte die englische Manövertruppe