2nd Bde/ 3rd AD über die A66, B40 und A7 in den Raum Schlitz und Bad Hersfeld
3rd Bde/ 3rd ID: östlich Lauterbach
Panzergrenadierbrigade 35: Rothaargebirge - Raum Bad Berleburg (Westen). Entladung z.T. nach Bahntransport in Bad Laasphe (Anmerkung: Es hatte soviel Schnee gelegen, dass sich die Diesellok beim Entladen festgefahren hatte und eine weitere Lok zur Unterstützung kommen musste.)
Reforger-Einheiten: Raum Hanau und ein weiterer. Im Raum Hanau wurden 6.000 Soldaten, sowie 2.000 Rad- und Kettenfahrzeuge der 4th ID gesammelt.
Aufmarsch:
ab 11.01.1985 (Vorauskommando)
Aufmarsch Verfügungsräume:
17.09. - 19.01.1985
Übungsbeginn:
21.01.1985
Übungsende:
30.01.1985 (geplant 31.01.)
Rückmarsch:
01.02. und 02.02.
Rückmarsch (Reforger-Truppen):
bis 28.02.1985
Brückenschläge:
Lahn mittels M-4t6 Floating Aluminium Bridge
Luftlandungen:
19.01 durch 1-75 (US) Infantry Battailon (400 Ranger) über Grafenwöhr per C-141. Der eigentliche Absprung wurde auf Grund schlechten Wetters abgesagt. Der Flug aus den Staaten dauerte über 10 Stunden.
28.01. bei Fronhausen/ Frankenberg durch ein leichtes luxemburgisches Infantriebataillon und UH-60 Blackhawk.
Flughäfen für den Aufmarsch:
Mönchengladbach
Besonderheiten:
17.300 US Soldaten wurden aus den USA eigeflogen. Dazu wurden 1.900 Rad- und Kettenfahrzeuge, 700 Anhänger und 41 Hubschrauber transportiert. Die ersten 500 Soldaten trafen 11.01. per Flugzeug in Mönchengladbach ein.
An der Übung nahmen 600 Hubschrauber teil
Die Bundeswehr stellte einen Anteil von 12.000 Mann
Die Manöverzentrale lag in Wettenberg
Zusätzlich zu den Soldaten wurden 300.000 Tonnen Gerät transportiert
Das Material kam zum Teil auf dem Schiff “Gallaghan” im Hafen von Antwerpen an
Die 197th Infantry Brigade (Separate) aus Fort Benning, Georgia wurde in Amsterdam von Schiff entladen und dann per Bahn in das Übungsgebiet transportiert
Unterstützt wurde die Übung durch die Luftwaffenübung “Cold Fire 85”
HQ für den Raum Frankenberg war Gmünden
Geübt wurde nach dem Air-Land-Battle System 2000. In diesem Zusammenhang wurde die Gliederung “Division 86” getestet
Aufgrund der milden Wetterlage, durften in der der zweiten Übungswoche nur noch feste Feldwege und Straßen benutzt werden. Im südlichen Übungsgebiet herrschte strenger Winter, der die Marschbewegungen erschwerte. Teilweise wurden Fahrverbote ausgesprochen.
Der Rückflug der Soldaten der 4th ID erfolgte von Erlangen. Weitere 2.500 Soldaten wurden von der Rhein- Main Airbase (Frankfurt) in die USA verlegt.
Der Flugplatz von Fritzlar wurde mit in die Übung einbezogen. Dort waren rund 150 Hubschrauber während der Übung stationiert. Zum Teil waren die Straßen und Wege so vereist, dass die Ketten-Fahrzeuge Schneegreifer aufziehen mussten um nicht in den Straßengraben zu rutschen
Der Matsch wurde mittels Schneepflügen von der Straße geräumt
Die Truppenteile der PzGrenBrig. 35 waren “Blau 33”, Die Schiedsrichter, gestellt von der PzBrig 36, waren “Gelb 33”
Die Rückverlegung der PzGrenBrig. 35 nach Übungsende erfolgte im Bahntransport ab Fritzlar
Es wurden zwei Schaden-Kontrollstellen in Kirchheim und Giessen eingerichtet
“Central Guardian” bedeutet übersetzt “Wächter der Mitte”